Dr. Eördögh Réka

Ich habe 2009 mein Studium an der Veterinärmedizinischen Universität Budapest abgeschlossen. Während meiner Studienzeit verletzte ich mich am Auge, wodurch die Augenheilkunde in den Mittelpunkt meines Interesses rückte. Im Laufe meines Studiums verbrachte ich ein Jahr an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Freien Universität Berlin. Dort lernte ich die Grundlagen der Augenheilkunde bei einem international anerkannten veterinärmedizinischen Augenarzt. Da die veterinärmedizinische Augenheilkunde in Ungarn damals noch in den Kinderschuhen steckte, verbrachte ich nach meinem Abschluss dank verschiedener Stipendien mehrfach längere Zeit an der Berliner Universität und wurde ab 2012 Mitarbeiterin der Augenklinik der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Dort war ich neben der täglichen klinischen Arbeit auch in der Lehre tätig und forschte. Die Ergebnisse meiner Forschung stellte ich auf internationalen Kongressen vor (ECVO, ESVO, FVO) und veröffentlichte sie in der wichtigsten Fachzeitschrift für Veterinärophthalmologie (Veterinary Ophthalmology). Natürlich konnte und wollte ich mich nicht von Ungarn lösen, weshalb ich zur Verbesserung der Kenntnisse ungarischer Kollegen im Bereich der Augenheilkunde auch auf zahlreichen Konferenzen im Inland Vorträge hielt.
Im Sommer 2016 bin ich nach Ungarn zurückgekehrt und möchte mit meiner Arbeit ein international erwartetes Niveau der augenärztlichen Versorgung gewährleisten.
Derzeit bin ich die Einzige in Ungarn, bei der eine ECVO-Augenuntersuchung für Zuchttiere möglich ist.
Warum sollte ich zu einem Augenspezialisten gehen? Kann mein Tierarzt das Problem nicht selbst feststellen?
In der Veterinärmedizin hat sich, ebenso wie in der Humanmedizin, eine gewaltige Menge an Wissen angesammelt. Es gibt keinen Tierarzt, der sich mit allem auskennt. Deshalb braucht es Spezialisten, die sich in ein bestimmtes Fachgebiet vertieft und ihr Wissen darin zur Perfektion entwickelt haben. Außerdem ist wichtig zu wissen, dass jedes Fachgebiet spezielle Geräte erfordert, ohne die keine qualitativ hochwertige Versorgung möglich ist. So ist für eine angemessene augenärztliche Untersuchung unbedingt mindestens ein Spaltlampen-Biomikroskop, ein indirektes Ophthalmoskop mit verschiedenen Linsen sowie ein Tonometer (Augeninnendruckmessgerät) erforderlich. Darüber hinaus können für eine genaue Diagnose weitere ergänzende augenärztliche Untersuchungen notwendig sein, wie etwa eine Gonioskopie, eine kolorimetrische Pupillenuntersuchung, eine augenärztliche Ultraschalluntersuchung usw.
Welche Tiere können Augenprobleme haben?
Den Großteil meiner Patienten machen Hunde und Katzen aus, das bedeutet jedoch nicht, dass nur sie Augenerkrankungen haben können. Sie können sich gerne mit jeder Tierart an mich wenden, sei es eine Schildkröte, ein Meerschweinchen oder ein Kanarienvogel. Sollten Sie den vereinbarten Termin doch nicht wahrnehmen können, sagen Sie ihn bitte spätestens 24 Stunden vorher ab. Bei Operationen beträgt diese Frist 3 Werktage. Andernfalls wird die Untersuchungsgebühr bzw. die Operationsgebühr in Rechnung gestellt.
Terminvereinbarung unter folgender Telefonnummer: +36-30-588-95-18




