Lidtumoren bei Hunden

Alles, was Sie über Lidtumoren bei Hunden wissen sollten
Lidtumoren bei Hunden

Was ist ein Lidtumor?

Lidtumoren sind Wucherungen, die vom Augenlid ausgehen, oft warzenähnlich aussehen und meist bei Hunden über 10 Jahren auftreten.

Tumor. Ist das dann bösartig?

Nein. Etwa 90 % der Lidtumoren bei Hunden sind gutartig. Das bedeutet, dass sie in der Regel keine Metastasen in anderen Organen bilden. Eine sichere Diagnose kann jedoch nur durch eine histopathologische Untersuchung nach der Entfernung gestellt werden.

Verursacht der Lidtumor Schmerzen?

Lidtumoren reizen die Augenoberfläche fortlaufend, sodass Hunde am betroffenen Auge meist vermehrt tränen, blinzeln oder sich kratzen.

Was wird als Behandlung empfohlen?

Es wird empfohlen, Lidtumoren möglichst bald zu entfernen. Zum einen, weil die dauerhafte Reizung zu einem Hornhautgeschwür führen kann. Zum anderen wachsen die Tumoren, und je größer sie werden, desto schwieriger ist ihre Entfernung.

Wie läuft die Operation ab, und worauf muss ich danach achten?

Die Operation erfolgt unter Vollnarkose. Das Fell im betroffenen Bereich wird geschoren, der Bereich für die OP vorbereitet, und anschließend wird der Tumor entfernt. Bei kleinen Tumoren dauert dies etwa eine halbe Stunde.

Die Wundränder werden mit feinem Nahtmaterial vernäht, daher ist es sehr wichtig, dass Ihr Hund in den 10 Tagen nach der Operation einen Halskragen trägt.

Zusätzlich zum Halskragen erhält Ihr Hund 3× täglich antibiotische Augensalbe sowie Schmerzmittel. Die Fadenentfernung erfolgt 10–14 Tage nach der Operation.